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So wird die Seminarraum-Situation im Sommersemester 2013

Das fällt weg:

Der Turm, das FLAT und das Jügelhaus (ohne Hörsaalgebäude) werden zum Sommersemester 2013 für den universitären Seminar-Betrieb aufgegeben. Zumindest der Turm soll wohl das nächste Semester als Lagerraum genutzt werden.
Darüber hinaus fallen zwei Seminarräume der Humangeographie weg. Von der Psychologie werden zwei Räume in einem Gebäude im Kettenhof wegfallen.

Das bleibt:

Das Hörsaalgebäude am Jügelhaus und die Neue Mensa, beides benutzt von unterschiedlichen Fachbereichen. Ein Mensasaal der Neuen Mensa soll in ein Veranstaltungsraum umgebaut werden. Zudem ein Gebäude der Psychologie in der Varrentrapstraße mit vier Räumen.

Das kommt:

Im Sommersemester 2013 wird das neue PEG-Gebäude bezogen. In diesem wird es 27 Seminarräume geben.
Diese werden, Stand 10.12.2012, wie folgt mit diesen Verfügungs- und Vorbelegungsrechten versehen:

    03: 6 kleine Räume (25-35 Plätze), 2 große Räume (60 und 70 Plätze)
    04: 5 kleine Räume (30-35 Plätze), 2 mittlerer Raum (40 und 50 Plätze – davon einer mit 05 geteilt), 2 große Räume (60 und 70 Plätze)
    05: 3 kleine Räume (16-30 Plätze), 2 mittlerer Raum (50 Plätze – davon einer mit 04 geteilt), 1 großer Raum ab WiSe 2013 (70 Plätze)
    11: 3 kleine Räume (25-30 Plätze)
    „Medientechnik“-Räume mit Computerplätzen: 2 mittlere Räume (50 Plätze)

Das soll nach dem Sommersemester 2013 geschehen:

Im Wintersemester 2013/14 soll eine Containerburg kommen. Es soll sich um ein mehrstöckiges Containergebäude, das als Übergangslösung dienen soll, handeln. In diesem sollen 600-800 Studierende in 10-12 Räumen unterkommen können.
Dieses wurde jedoch nicht zu Behebung des aktuellen und durch den Umzug entstehenden Raumproblems beantragt. Stattdessen soll es zur Abfederung des noch kommenden Raum-Mehrbedarf im Zuge der weiteren Folgen der G8-Umstellung dienen: Diese wird dazu führen, dass im Wintersemester 2013/14 an die Fachbereiche 03 und 04 weitere rund 400 Studierende kommen werden.

Das Seminargebäude, das zusätzlich zum PEG-Gebäude gebaut werden soll, wird nun begonnen zu bauen. Es soll (!) im Jahr 2015 fertig gestellt werden.

Auch der Rest des Campus Bockenheim soll mit seinen restlichen Räumlichkeiten Stück für Stück aufgegeben werden.

Viele Punkte bleiben jedoch weiter unklar. So wird uns als Fachschaft trotz Nachfragen nicht dargestellt, wie viele Räume bisher den Fachbereichen zur Verfügung stehen, um eine Übersicht zu erhalten wie viele tatsächlich fehlen werden. Unsere Anfragen diesbezüglich werden ignoriert. Ebenso unklar ist, weshalb Turm und FLAT übergangsweise nicht weiter genutzt werden.

Die Überlastung der Seminare führt schon jetzt zu prekären Bedingungen, bei denen es gang und gäbe ist, dass Studierende auf den Böden sitzen, vor den Seminaren stehen, ihre Seminare in Hörsälen abhalten müssen oder aus ihren völlig Seminaren flüchten oder geschmissen werden, sofern sie es überhaupt hinein schaffen.

Wir fordern ein erhöhtes Seminarangebot bei angemessener Raumsituation um interessengeleitet studieren zu können.
Es ist nicht nachvollziehbar, weswegen vorhandene Räume bereits zu diesem Zeitpunkt aufgegeben und als Lager um funktioniert werden, wenn dies die eh schon katastrophale Situation verschlechtert.
Die Fachschaft 03 fordert daher den Erhalt des FLATs und des Afe-Turms (aufgrund des Zustands des Turms auch nur die ersten Stockwerke) um die Raumüberlastung zu entschärfen bis eine angemessene Lösung da ist!

Über diesen Blog

In der vorlesungsfreien Zeit im März 2013 beginnt der Umzug des Campus Bockenheim zum IG-Farben-Campus. Durch den Umzug der Fachbereiche 03 und 04 sowie teilweise 05 (Psychologie) und 11 (Humangeographie) ergeben sich schwerwiegende Probleme.

Die Studierenden werden über die Veränderungen kaum oder falsch informiert. Es ist bis jetzt noch nicht mal bekannt, bis wann der Umzug abgeschlossen sein wird. Dies führt zu einer großen Verunsicherung. Auch studentische Gruppen, wie Fachschaften, die Frauenräte oder das TuCa-Plenum erfahren kaum etwas.

Forderungen und Anfragen werden selten berücksichtigt. Mit diesem Blog wollen wir die uns bekannten Informationen für alle Betroffenen öffentlich machen und die Missstände anprangern, die sich mit dem Umzug ergeben.

Ab Sommersemester 2013 sollen die Gebäude AfE-Turm, das flat vor dem Turm und das Jügelhaus (ohne Hörsaalgebäude) sowie weitere kleine Gebäude auf dem Bockenheimer Gelände für den universitären Betrieb aufgegeben werden. Der vorgesehene Ersatz auf dem IG-Farben-Campus ist bisher das PEG-Gebäude (PEG steht für Psychologie, Erziehungswissenschaft, Gesellschaftswissenschaft). Ein Seminargebäude ist geplant. Es soll 2015 fertig gestellt werden. Damit entsteht eine ganze Reihe von Schwierigkeiten:

1. Es gibt weniger Seminarräume. Vor allem größere Räume fehlen. Dass die neuen Gebäude so gestaltet wurden, ist vollkommen unverständlich. Die Raumsituation ist bereits bisher untragbar.

2. Bis der Umzug vollständig abgeschlossen ist, wird es vermehrt notwendig sein, zwischen den Campi hin und her zu pendeln. Die Buslinien sind allerdings längst überfüllt.

3. Die angebliche Caféteria im PEG-Gebäude wird als Mensa zu nutzen sein. Sie ist bedeutend kleiner als die Caféteria im Erdgeschoss des AfE-Turm. Die Mensen auf dem IG-Farben-Campus sind jetzt schon mehr als ausgelastet. Darüber hinaus gibt es in der Nähe des neuen Campus keine Möglichkeit etwas außerhalb zu essen.

4. Als Übergangslösung ist die Errichtung einer „Containerburg“ gedacht [1]. In dieser Burg sollen 10-12 Seminarräume für 600-800 Studierende untergebracht werden. Die Container werden im Wintersemester 2013/14 kommen und sind vor allem für die zusätzlichen Studierenden der G8-Jahrgänge gedacht. Die Universitätsleitung rechnet mit zusätzlich 400 weiteren Studierenden für die Fachbereiche 03 und 04. Die bisher bestehende Belastung durch fehlende Räume wird dadurch also nicht abgebaut.

5. Die Größe der neuen Büroräume ist nicht ausreichend. Zum Teil hat in einem Büro ein*e wissenschaftliche Mitarbeiter*in 6 Quadratmeter Arbeitsfläche. Das Arbeitsrecht verlangt mindestens 8 Quadratmeter.

6. Zahlreiche selbstverwaltete Räume haben bisher keinen Platz auf dem neuen Campus. Darunter fallen der Frauenraum, der Eltern-Kind-Raum und das TuCa. Den Fachschaften wurden zwar Räume zugeteilt, allerdings sind diese meist viel kleiner als die bisherigen Räumlichkeiten.

7. Es gibt auf dem IG-Farben-Campus neue Kontrollmechanismen. Dies sind zum einen elektronische Schließsysteme, viele Türen können nur mit der Goethe-Card geöffnet werden. Es kann nachvollzogen werden, wer wann welche Tür geöffnet hat. Sollten die Wände bemalt werden, haben die Fachbereiche die Kosten zu tragen und diese sofort (!) zu entfernen. Schon jetzt gibt es vermehrt Sicherheitspersonal und Überwachungskameras auf dem IG-Farben-Campus. Diese Sicherheitspolitik führte in der Vergangenheit schon zu Absurditäten.

[1] Das Universitätspräsidium lehnt die Bezeichnung „Container“ ab. Stattdessen wird wechselweise von „Pavillons“ oder „Modulbausätzen“ geredet.