Archiv der Kategorie 'Kontrollmechanismen'

Bilder vom neuen Gebäude!

Bilder vom neuen PEG-Gebäude sind ab jetzt hochgeladen und hier zu finden. Weitere werden vielleicht noch folgen.

Hier findet ihr schon mal eine kleine Auswahl:

Für den Rundgang müssen wir uns nicht nur im Vorhinein mit einer Namensliste anmelden, sondern auch vor Ort unsere Studiausweise abgeben um sie erfassen zu lassen. Dann erhalten wir Chipkarten, mit denen wir uns ein- und nach dem Rundgang ausloggen müssen. Der Rundgang an sich erfolgt nur mit Führung, nicht auf eigene Faust.

Rundgang-Beginn

Mit 60 Plätzen einer der größten Seminarräume im neuen Gebäude, 70 Plätze sind das Maximum. Frontalausrichtung statt Diskussionsumgebung um den kleinen Raum mit 60 Plätzen füllen zu können.

Seminarraum mit 60 Plätzen

Seminarraum mit 60 Plätzen

Ein 16qm-Büro wie es auch einige Fachschaften als Raum erhalten. Zum Teil müssen sich wissenschaftliche Mitarbeiter*innen solche teilen, wenn es sich um keine Vollzeitarbeitskräfte handelt.

Büro

Rechts und links Büros mit großer Glasfront, dazwischen Gang – hier sollen noch studentische HiWi-Arbeitsplätze hinzugefügt werden.

Gang für Arbeitsplätze

Ein kleinerer Seminarraum, bereits bestuhlt. Während die Räume großzügig technisch ausgestattet sind, fällt die Raumfreiheit an den Tischen eher spärlich aus.

Seminarraum Tischgröße

Seminarraum klein

Die neue Cafeteria. Diese soll nicht nur als Ersatz für die Turm-Cafeteria und andere Cafeterien sein, sondern gleichzeitig zur Entlastung der IG-Farben-Mensen dienen.

Cafeteria

Die Fachbereichsbibliotheken werden zusammengelegt. Es stehen normale Arbeitsplätze sowie Gruppenarbeitsräume zur Verfügung.

Bibliothek

Die Türen im neuen Gebäude werden nicht mehr mit herkömmlichen Schlüssen zu öffnen sein, sondern mit der Goethe-Card. Dazu wird die Tür vorab mit den Goethe-Card Nummern, die die Zutrittsrechte zu dem entsprechenden Raum haben, programmiert.

Türschloss

Über diesen Blog

In der vorlesungsfreien Zeit im März 2013 beginnt der Umzug des Campus Bockenheim zum IG-Farben-Campus. Durch den Umzug der Fachbereiche 03 und 04 sowie teilweise 05 (Psychologie) und 11 (Humangeographie) ergeben sich schwerwiegende Probleme.

Die Studierenden werden über die Veränderungen kaum oder falsch informiert. Es ist bis jetzt noch nicht mal bekannt, bis wann der Umzug abgeschlossen sein wird. Dies führt zu einer großen Verunsicherung. Auch studentische Gruppen, wie Fachschaften, die Frauenräte oder das TuCa-Plenum erfahren kaum etwas.

Forderungen und Anfragen werden selten berücksichtigt. Mit diesem Blog wollen wir die uns bekannten Informationen für alle Betroffenen öffentlich machen und die Missstände anprangern, die sich mit dem Umzug ergeben.

Ab Sommersemester 2013 sollen die Gebäude AfE-Turm, das flat vor dem Turm und das Jügelhaus (ohne Hörsaalgebäude) sowie weitere kleine Gebäude auf dem Bockenheimer Gelände für den universitären Betrieb aufgegeben werden. Der vorgesehene Ersatz auf dem IG-Farben-Campus ist bisher das PEG-Gebäude (PEG steht für Psychologie, Erziehungswissenschaft, Gesellschaftswissenschaft). Ein Seminargebäude ist geplant. Es soll 2015 fertig gestellt werden. Damit entsteht eine ganze Reihe von Schwierigkeiten:

1. Es gibt weniger Seminarräume. Vor allem größere Räume fehlen. Dass die neuen Gebäude so gestaltet wurden, ist vollkommen unverständlich. Die Raumsituation ist bereits bisher untragbar.

2. Bis der Umzug vollständig abgeschlossen ist, wird es vermehrt notwendig sein, zwischen den Campi hin und her zu pendeln. Die Buslinien sind allerdings längst überfüllt.

3. Die angebliche Caféteria im PEG-Gebäude wird als Mensa zu nutzen sein. Sie ist bedeutend kleiner als die Caféteria im Erdgeschoss des AfE-Turm. Die Mensen auf dem IG-Farben-Campus sind jetzt schon mehr als ausgelastet. Darüber hinaus gibt es in der Nähe des neuen Campus keine Möglichkeit etwas außerhalb zu essen.

4. Als Übergangslösung ist die Errichtung einer „Containerburg“ gedacht [1]. In dieser Burg sollen 10-12 Seminarräume für 600-800 Studierende untergebracht werden. Die Container werden im Wintersemester 2013/14 kommen und sind vor allem für die zusätzlichen Studierenden der G8-Jahrgänge gedacht. Die Universitätsleitung rechnet mit zusätzlich 400 weiteren Studierenden für die Fachbereiche 03 und 04. Die bisher bestehende Belastung durch fehlende Räume wird dadurch also nicht abgebaut.

5. Die Größe der neuen Büroräume ist nicht ausreichend. Zum Teil hat in einem Büro ein*e wissenschaftliche Mitarbeiter*in 6 Quadratmeter Arbeitsfläche. Das Arbeitsrecht verlangt mindestens 8 Quadratmeter.

6. Zahlreiche selbstverwaltete Räume haben bisher keinen Platz auf dem neuen Campus. Darunter fallen der Frauenraum, der Eltern-Kind-Raum und das TuCa. Den Fachschaften wurden zwar Räume zugeteilt, allerdings sind diese meist viel kleiner als die bisherigen Räumlichkeiten.

7. Es gibt auf dem IG-Farben-Campus neue Kontrollmechanismen. Dies sind zum einen elektronische Schließsysteme, viele Türen können nur mit der Goethe-Card geöffnet werden. Es kann nachvollzogen werden, wer wann welche Tür geöffnet hat. Sollten die Wände bemalt werden, haben die Fachbereiche die Kosten zu tragen und diese sofort (!) zu entfernen. Schon jetzt gibt es vermehrt Sicherheitspersonal und Überwachungskameras auf dem IG-Farben-Campus. Diese Sicherheitspolitik führte in der Vergangenheit schon zu Absurditäten.

[1] Das Universitätspräsidium lehnt die Bezeichnung „Container“ ab. Stattdessen wird wechselweise von „Pavillons“ oder „Modulbausätzen“ geredet.