Stellungnahme der Fachschaftenkonferenz zum Fachschaftsraum der Fachschaft Psychologie

Stellungnahme der Fachschaftenkonferenz zum Fachschaftsraum der Fachschaft Psychologie vom 14. Januar 2013
Im Februar 2013 wird das Institut für Psychologie auf den Campus Westend in ein gemeinsames Gebäude mit den Fachbereichen 03, 04 und 11 umziehen. Bereits vor etwa drei Jahren wurde der Raumbedarf für dieses Gebäude innerhalb der Fachbereiche abgefragt und der Fachschaft Psychologie daraufhin ein Büro (15 m²) für Verwaltungsarbeiten sowie einen Raum zur Nutzung als Fachschaftsraum (41m²) zugesichert. 
Diese Vergrößerung ist dringend notwendig, da der derzeitige Fachschaftsraum, das „Café Yavis“, mit seinen etwa 25 m² für die dort stattfindenden Fachschaftssitzungen und autonomen Tutorien zu klein ist. 

Bis diesen Dezember, drei Monate vor dem Umzug auf den neuen Campus, ging die Fachschaft Psychologie von diesen ihnen zugesicherten Räumlichkeiten aus, zumal sie auf den ihr vorliegenden Raumplänen explizit als Fachschaftsräume ausgeschrieben sind. 
Erst im Dezember erfuhr sie, dass die Professorinnen und Professoren ohne Beteiligung der Studierenden beschlossen haben, den größeren der beiden Räume zu einem Seminarraum umzufunktionieren. Für Fachschaftssitzungen soll stattdessen mittwochs von 12 bis 14 Uhr ein Besprechungsraum reserviert werden, für autonome Tutorien soll es zu „Randzeiten“ die Möglichkeit geben, Seminarräume zu belegen.

Nicht nur ist diese Entscheidung absolut intransparent und ohne Beteiligung der Studierenden getroffen worden; es ist auch nicht akzeptabel, keinen festen Raum für studentische Veranstaltungen zu haben. Derzeit finden pro Semester wöchentlich acht autonome Tutorien, sowie Sitzungen der Fachschaft, des AK kritische Psychologie und weitere Initativen und Arbeitsgruppen im Café Yavis statt. Die Möglichkeit, auch spontane Treffen dieser Gruppierungen abzuhalten, ist für ihre aktive Arbeit unerlässlich und darf nicht durch Platzmangel unmöglich gemacht werden. Studentischer Raum muss wesentlicher Bestandteil der Universität sein. Der Fachschaft als demokratisches Gremium und Zusammenschluss aller Psychologiestudierenden darf nicht nur ein Ein-Personen-Büro zur Verfügung gestellt werden. Ihr Raum muss, anders als die als „Teeküchen“ vorgesehenen Räume, unbedingt eine Tür haben, um dort Fachschaftsarbeit zu leisten. 

Wir fordern Sie auf, das generelle Raumproblem am neuen Campus nicht zu Lasten der Studierenden zu „lösen“, sondern die ursprünglichen Zusagen beizubehalten und der Fachschaft Psychologie wie geplant einen ausreichend großen Raum zur Verfügung zu stellen!

Die Fachschaftenkonferenz